Impuls-Magazin vom 01.11.2021

Gründer Michael Soroka im Gespräch mit Zilli Dzaferi

Zilli Dzaferi: Hallo Michael, stell dich und dein Team bitte kurz unseren Lesern vor.

Michae Soroka: Das Team hinter der JoeBoB Design GmbH besteht aus drei Personen. Julian Holubar ist Inge-
nieur, hat unseren ersten Prototypen entwickelt und ist für die technische Umsetzung verantwortlich. Joachim
Walter ist ein erfolgreicher Unternehmer aus der Region, der jederzeit seine Erfahrung einbringt und dafür sorgt. dass Sich die Vorstellungen in den Markt einführen lassen. Ich bin Michael Soroka und aufgrund meiner beruflichen Ausbildung für die Themen Marketing und Vertrieb verantwortlich.

Zilli Dzaferi: Wie sind die Idee und das Konzept für das Startup entstanden?

Michael Soroka: Mein fünfjähriger Sohn war an Stehtischen immer frustriert, weil diese einfach zu hoch
für ihn waren. Zudem werden auch Rollstuhlfahrer/innen an Stehtischen ausgegrenzt. Nach einer intensiven Recherche haben wir festgestellt, dass es für dieses gesellschaftliche Problem bisher keine Lösung gibt. Das war die Initialzündung für die Idee eines Zusatzmoduls und der Startschuss fürs Unternehmen. Über den Innoport in Reutlingen haben Julian und ich dann das Unternehmen BeeWaTec AG und deren Vorstand Joachim Walter kennengelernt. Mitsamt Prototypen sind wir dann nach Pfullingen gefahren und haben unsere Idee vorgestellt. Bei
diesem Treffen passte es sofort in allen Bereichen und wenige Wochen später beschlossen wir die Gründung einer
gemeinsamen GmbH.

Zilli Dzaferi: Wie funktioniert euer Geschäftsmodell?

Michael Soroka: Wir haben uns auf die Fahne geschrieben, Stehtische auch für Kinder und Rollstuhlfahrer/ innen salonfähig zu machen. Unsere Innovation „JoeBoB”, ein Zusatzmodul für Stehtische, greift dabei ein gesellschaftlich relevantes Thema auf und ist eine echte Weltneuheit. Der JoeBoB richtet sich an Gastronomen, Eventveranstalter, Caterer, Imbissbesitzer, Hoteliers, Städte, Gemeinden, Vereine, Firmen und viele mehr, die ihren Kunden ein barrierefreies, so wie kinderfreundliches Miteinander ermöglichen wollen.

Zilli Dzaferi: Was ist das besondere an eurem Startup?

Michael Soroka: Etwas besonderes ist auf jeden Fall die Synergie unter uns drei Gründern. Julian und ich waren auf der Suche nach einem Produzenten für unsere Idee und Joachim war auf der anderen Seite auf der Suche nach motivierten Partnern zur Umsetzung seiner Visionen. Wir ergänzen uns sowohl in der fachlichen Kompetenz als auch in unseren Persönlichkeiten perfekt. Jeder von uns kann sich auf die Bereiche konzentrieren, in denen seine Stärken liegen. Ich glaube, dass eine ausgewogene Zusammenstellung des Teams ein entscheidender Erfolgsfaktor sein kann.

Zilli Dzaferi: Was sind aktuell eure größten Herausforderungen?

Michael Soroka: Das Feedback von Eltern und Kindern ist gigantisch. In vielen Gesprächen mit Rollstuhlfah-
rern/innen höre ich ebenfalls immer wieder. dass sie sich den JoeBoB möglichst auf jeder Veranstaltung wünschen. Unsere Herausforderung liegt aktuell darin, die Entscheider der Zielgruppen davon zu überzeugen. Vor allem bei Stehtischen hat das vermeintlich viele Jahre auch ohne JoeBoB funktioniert. Das braucht sicherlich Zeit und Menschen, die offen für die Themen Inklusion und Barrie refreiheit sind.

Zusätzlich sind wir aktuell auf der Suche nach Vertriebs- und Marketingpartnern, um unsere Erfindung überregional bekannt zu machen. Der JoeBoB lebt davon, gesehen und benutzt zu werden.

Zilli Dzaferi: Was sind eure Zukunftspläne?

Michael Soroka: Wir werden dem Bereich Möbel treu bleiben und haben aktuell weitere Proiekte teilweise schon in der finalen Phase. Mit „Maet Black” werden wir unter dem Dach der JoeBoB Design GmbH eine weitere Marke aufbauen. Freut euch hier auf stylische Highlights im Indoor-und Outdoor-Bereich.

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Stifte, Spiel und Spaß!

Durch seine beschreibbare Oberfläche bietet der JoeBoB für Kinder die perfekte Gelegenheit für eine kreative Auszeit und jede Menge Spaß.